Abschirmung - 5G

Als 5G wird die fünfte Generation eines Mobilfunkstandards bezeichnet. 

Die Frequenzbereiche sind dabei unterteilt in FR1 mit Frequenzen zwischen 600 MHz und 6 GHz sowie FR2 mit Frquenzen oberhalb von 24 GHz mit Erweiterungen bis ca. 80 GHz.

Je höher die Frequenz ist, desto mehr Daten können dabei übertragen werden, wobei aber mit höheren Frequenzen die Reichweite abnimmt. Aufgrund der geringen Reichweite werden für den 5G-Betrieb mehr Basisstationen benötigt werden als bei 4G.

Das Nachfolgenetz 6G ist bereits in Planung und soll in Deutschland ab 2030 in Betrieb gehen.

Gesundheitliche Risiken durch 5G werden teils sehr emotional diskutiert. Dabei sollte aber berücksichtigt werden, dass die höchste Strahlenbelastung der Mobilfunktnutzer nicht von den Sendemasten ausgeht, sondern durch das eigene Mobilfunkgerät im Betrieb infolge des geringen Abstand zum Gerät.

Wer sich vor dem sog. Elektrosmog schützen will, sollte sein Mobilfunkgerät möglichst wenig nutzen sowie auch im Betrieb den Abstand möglichst groß halten. 

Metallisches Gewebe kann nach dem Prinzip des FARDAYschen Käfigs als Abschirmung funktionieren. Dabei muss allerdings die eingehende Empfangsleistung von der eigenen Sendeleistung unterschieden werden. Solange ein Handy im Betrieb ist und aktiv genutzt wird, müssen die Verbindungen durch entsprechend hohe Sendeleistungen aufrecht erhalten werden, so dass eine unzureichende Abschirmung zu einer Erhöhung der eigenen Sendeleistung führen kann.

Der Nutzen abschirmender Bettwäsche ist noch nicht abschließend geklärt. Im Prinzip funktioniert diese wie ein Faradayscher Käfig.