Die von Vögeln stammenden Flaumfedern mit kurzem Kiel mit sehr weichen, langen strahlenförmig angeordneten Federästen, welche keine Häkchen aufweisen, werden als Daunen bezeichnet. Aufgrund der Elastizität und der aufgelockerten Strukturen sind Daunen ideal als Wärmedämmung geeignet, da sie in ihren dreidimensionalen Strukturen und aufgrund ihrer Bauschkraft Luft in ihrem Gefüge einschließen können. Des Weiteren haben Daunen auch hygoskopische Eigenschaften und können als Füllmaterial für Betten durch Schwitzen gebildete Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben.
Die feinsten und leichtesten Daunen stammen von freilebenden Eiderenten. Zum Tierwohl wird das Rupfen der Daunen von lebenden Tieren in der Europäischen Union abgelehnt. Zum Schutz der Natur werden, z.B. bei Eiderdaunen, nach Beendigung der Brut die verbliebenen Daunen aus den verlassenen Nestern gesammelt.