Synthetische Bettwaren

Synthetische Bettwaren sind Produkte, wie Betten und Kissen, deren Füllungen aus künstlichen Fasern, z.B. aus Polyester bestehen. Sie sind preiswert, pflegeleicht und oft bei 600 C waschbar und gelten als geeignet für Allergiker, da sie den Milbebefall minimieren können. 

Allerdings belasten Bettwaren aus Kunststoff, wie Polyester, Mikrofaser, Nylon, Memory-Schaum und dgl., die Umwelt und stellen langandauernde Gefahren für die Gesundheit dar. Durch den Waschvorgang von Bettwaren aus Kunststoff werden Mikro- und Nanopartikel freigesetzt und gelangen so in die Umwelt sowie über die Flüsse bis in die Meere hinein. Aktuell werden Mikro- und Nanopartikel biologisch nicht abgebaut. Nanopartikel sind so winzig, dass sie vom menschlichen Organismus aufgenommen und in Organe eingeschleust werden können. 

Die dadurch entstehenden langfristigen Folgen sind bisher nur unzureichend erforscht. 

Kritische Wissenschaftler empfehlen zur Vermeidung von Gesundheitsschäden sowie zum Schutz der Umwelt als Alternative die Verwendung von Naturmaterialien, wie z.B. Baumwolle, Leinen, Tencel oder Wolle.